27/12/2010 • Bahn, Verkehr, Von IMP

Im Oktober dieses Jahres stellte die Deutsche Bahn AG ihren Plan vor, in Zukunft auch London mit ihren Zügen anzufahren, und präsentierte dazu einen ICE im Bahnhof St. Pancras. Europa einig Bahnland!
In der Ludwig-Erhard-Stiftung in Bonn wunderte man sich bei der Lektüre eines Presseberichts dazu, dass der Zug den Weg dorthin nicht mit eigener Kraft geschafft hatte, sondern von einer französischen Lok durch den Kanaltunnel gezogen werden musste. Welche Bizarrerie steckte da dahinter?
Die Verwunderung mündete in den Wunsch nach einem Aufsatz. Er ist dieser Tage in der Vierteljahresschrift der Stiftung erschienen, den “Orientierungen”. Gottfried Ilgmann schreibt zum “Wettbewerb auf der Schiene: Von der EU verordnet, von den Staatsbahnen unterlaufen” (Orientierungen Nr. 126, Seite 57-63). Ein Auszug der Ausgabe steht hier zum Download bereit (die kompletten Ausgaben der “Orientierungen” sind kostenlos auf der Website der Stiftung verfügbar). Zudem stellen wir hier eine Übersetzung ins Englische bereit.
Der Text begann eigentlich mit einer Motivation, die im Druck aus Platzgründen entfallen musste. Sie geht direkt auf einen Parlamentarischen Abend des Verkehrsausschusses des Bundestags – ebenfalls im Oktober – zurück. Wer die Lehren dieses Abends zum Einstieg in die Lektüre nutzen will, lese erst einmal nach dem Klick auf “Mehr…” weiter.


Artikeltext Wettbewerb auf der Schiene pp57-63 Orientierungen Nr. 126Artikeltext


Englische Übersetzung Wettbewerb auf der Schiene Orientierungen Nr. 126Englische Übersetzung

10/01/2010 • Energie, Strategie, Verkehr, Von IMP

Im vergangenen Jahr waren wir ausführlich mit der historischen Wende zur Elektromobilität befasst und konnten speziell unsere Ergebnisse zu den entscheidenden Parametern des Pkw mit Akku und Elektromotor zu einer Darstellung auf einer Doppelseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verdichten.
Zugleich war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass die Konzentration der öffentlichen Aufmerksamkeit auf Hybrid- und Akku-Fahrzeuge in einer längerfristigen Sicht in die Irre geht. Es dauerte ein knappes Jahr, hier Gerechtigkeit walten zu lassen, aber heute ist im selben Medium ein genauso schwergewichtiger Artikel zur strategisch interessanteren Technik erschienen: Gottfried Ilgmann schreibt über elektrogetriebene Fahrzeuge mit Brennstoffzellen – also den Wasserstoff als Energieträger.
Es ist nicht trivial, zu diesem Thema ein konsistentes Bild aufzunehmen. Ein guter Teil der vergangenen Zeit ist den vertieften Recherchen geschuldet. Am Ende zeichnet sich aber doch ab, dass bereits das Jahr 2015 drastische Fortschritte in der Kostensituation der Brennstoffzellentechnik bringen sollte.
Es schien schon immer reizvoll an dieser Technik, dass sie sich strategisch hervorragend mit der Energie aus Wind, Wasserkraft und Sonne kombinieren lässt. Den aus diesen Quellen sehr ungleichmäßig anfallenden Strom kann man zur Gewinnung von Wasserstoff einsetzen, der sich gut speichern und dann unter anderem für die Betankung der Brennstoffzellen-Fahrzeuge nutzen lässt. Diese Vision wird nun greifbar – der genaue Stand der Dinge hier im Text!


Brennstoffzellenauto F.A.S. 2010-01-10 Artikeltext mit IllustrationenArtikeltext mit Illustrationen