Im Oktober dieses Jahres stellte die Deutsche Bahn AG ihren Plan vor, in Zukunft auch London mit ihren Zügen anzufahren, und präsentierte dazu einen ICE im Bahnhof St. Pancras. Europa einig Bahnland!
In der Ludwig-Erhard-Stiftung in Bonn wunderte man sich bei der Lektüre eines Presseberichts dazu, dass der Zug den Weg dorthin nicht mit eigener Kraft geschafft hatte, sondern von einer französischen Lok durch den Kanaltunnel gezogen werden musste. Welche Bizarrerie steckte da dahinter?
Die Verwunderung mündete in den Wunsch nach einem Aufsatz. Er ist dieser Tage in der Vierteljahresschrift der Stiftung erschienen, den „Orientierungen“. Gottfried Ilgmann schreibt zum „Wettbewerb auf der Schiene: Von der EU verordnet, von den Staatsbahnen unterlaufen“ (Orientierungen Nr. 126, Seite 57-63). Ein Auszug der Ausgabe steht hier zum Download bereit (die kompletten Ausgaben der „Orientierungen“ sind kostenlos auf der Website der Stiftung verfügbar). Zudem stellen wir hier eine Übersetzung ins Englische bereit.
Der Text begann eigentlich mit einer Motivation, die im Druck aus Platzgründen entfallen musste. Sie geht direkt auf einen Parlamentarischen Abend des Verkehrsausschusses des Bundestags – ebenfalls im Oktober – zurück. Wer die Lehren dieses Abends zum Einstieg in die Lektüre nutzen will, lese erst einmal nach dem Klick auf „Mehr…“ weiter.


Artikeltext Wettbewerb auf der Schiene pp57-63 Orientierungen Nr. 126Artikeltext

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Englische Übersetzung Wettbewerb auf der Schiene Orientierungen Nr. 126Englische Übersetzung