22/01/2011 • Energie, Strategie, Verkehr, Von IMP

In der Zeitschrift für Verkehrswissenschaft (ZfV Nr. 3/2010) ist jetzt eine ausführliche und aktualisierte Fassung unserer Erkenntnisse zum Elektromobil mit Brennstoffzelle erschienen – wie bereits vor einem Jahr fürs breite Publikum ausgeführt, handelt es sich hier sicherlich um die vielversprechendste Form der Fahrzeugtechnik auf mittlere oder längere Frist.

So lang muss es allerdings bis zur Realisierung gar nicht dauern. Es wird immer klarer, dass eine Markteinführung dieser Technik für den Pkw durchaus 2015 oder sogar früher stattfinden kann und wird.

Update 1. Juni 2011: Daimler und Linde haben sich nun öffentlich auf einen Serienstart im Jahr 2014 festgelegt. Man darf die Daumen halten – weder die Technik selbst noch ihre Vermarktung wird ein Selbstläufer sein.


Artikeltext Elektromobilität Brennstoffzelle mit Wasserstoff ZfV Nr. 3/2010 S. 213-223 (PDF, 144 KB)Artikeltext Elektromobilität Brennstoffzelle mit Wasserstoff ZfV Nr. 3/2010, S. 213-223 (PDF, 144 KB)

NB: Die hier hinterlegte Fassung enthält gegenüber der Druckfassung noch einige letzte Schönheitskorrekturen, ist aber zitierfähig.

10/01/2010 • Energie, Strategie, Verkehr, Von IMP

Im vergangenen Jahr waren wir ausführlich mit der historischen Wende zur Elektromobilität befasst und konnten speziell unsere Ergebnisse zu den entscheidenden Parametern des Pkw mit Akku und Elektromotor zu einer Darstellung auf einer Doppelseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verdichten.
Zugleich war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass die Konzentration der öffentlichen Aufmerksamkeit auf Hybrid- und Akku-Fahrzeuge in einer längerfristigen Sicht in die Irre geht. Es dauerte ein knappes Jahr, hier Gerechtigkeit walten zu lassen, aber heute ist im selben Medium ein genauso schwergewichtiger Artikel zur strategisch interessanteren Technik erschienen: Gottfried Ilgmann schreibt über elektrogetriebene Fahrzeuge mit Brennstoffzellen – also den Wasserstoff als Energieträger.
Es ist nicht trivial, zu diesem Thema ein konsistentes Bild aufzunehmen. Ein guter Teil der vergangenen Zeit ist den vertieften Recherchen geschuldet. Am Ende zeichnet sich aber doch ab, dass bereits das Jahr 2015 drastische Fortschritte in der Kostensituation der Brennstoffzellentechnik bringen sollte.
Es schien schon immer reizvoll an dieser Technik, dass sie sich strategisch hervorragend mit der Energie aus Wind, Wasserkraft und Sonne kombinieren lässt. Den aus diesen Quellen sehr ungleichmäßig anfallenden Strom kann man zur Gewinnung von Wasserstoff einsetzen, der sich gut speichern und dann unter anderem für die Betankung der Brennstoffzellen-Fahrzeuge nutzen lässt. Diese Vision wird nun greifbar – der genaue Stand der Dinge hier im Text!


Brennstoffzellenauto F.A.S. 2010-01-10 Artikeltext mit IllustrationenArtikeltext mit Illustrationen